Eine 16-jährige E-Scooter-Fahrerin wurde bei einer Kollision mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt. Der Unfall führte zu einem geschätzten Schaden von 8.000 Euro.
Schwerer Unfall in Huckarde

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0595
Am Nachmittag des Mittwochs (15. Juli) gab es eine Kollision zwischen einem Auto und einer E-Scooter-Fahrerin auf der Straße Hülshof in Dortmund Huckarde.
Eine 48-jährige Frau aus Dortmund fuhr gegen 14:50 Uhr auf der Straße Hülshof in südlicher Richtung, als die 16-jährige Dortmunderin (ebenfalls aus Dortmund) von links mit ihrem E-Scooter die Straße überquerte.
Trotz eines Bremsmanövers stieß der Opel Corsa mit der E-Scooter-Fahrerin zusammen. Durch den Aufprall stürzte sie auf die Fahrbahn und der Scooter wurde stark beschädigt. Auch das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Ein Krankenwagen versorgte die 16-Jährige und brachte sie in ein Krankenhaus. Dort stellte sich heraus, dass aufgrund der Verletzungen Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden kann.
Ein speziell geschultes Unfallteam nahm den Unfallort auf. Die Mitarbeiter des Unfallteams werden bei schweren Verkehrsunfällen eingesetzt. Mit moderner Ausrüstung (einschließlich Drohnen und 3D-Scanner) wird eine detaillierte Unfallaufnahme durchgeführt.
Während der Unfallaufnahme musste die Straße teilweise gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Der geschätzte Schaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








