Fünf Verletzte nach Zusammenstoß von vier Fahrzeugen auf der Victoriastraße. Polizei ermittelt Unfallursache.
Schwerer Unfall in Marl

Recklinghausen (ost)
Am Donnerstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Victoriastraße. Dabei wurden drei Insassen schwer und zwei leicht verletzt.
Laut ersten Informationen befand sich ein 23-jähriger Fahrer zusammen mit einem 24-jährigen Beifahrer auf der Victoriastraße. Aus noch nicht geklärten Gründen fuhr der 23-Jährige an der Kreuzung Droste-Hülshoff-Straße auf den offenen Jeep eines 58-Jährigen auf, als die Ampel rot war. Der Jeep kippte durch den Zusammenstoß um, der Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Das Fahrzeug wurde dann auf das Auto eines 53-Jährigen geschoben.
Das Auto des 23-Jährigen geriet danach in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem anderen Fahrzeug, in dem eine 44-Jährige und ein 51-Jähriger saßen.
Vor dem Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes kümmerten sich Ersthelfer um die Verletzten.
Der 23-Jährige musste mit schweren, zeitweise lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Der 24-Jährige wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der 58-Jährige musste ebenfalls mit schweren, zeitweise lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Die 44-Jährige und der 51-Jährige wurden leicht verletzt. Der 53-Jährige blieb unverletzt.
Alle Beteiligten des Unfalls leben in Marl.
Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug des 23-Jährigen. Insgesamt mussten vier Autos abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme wurde ein speziell geschultes Team der Polizei eingesetzt. Die Unfallstelle war während der Aufnahme gesperrt.
Der Unfall verursachte außerdem einen Sachschaden von fast 50.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen wurden getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








