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Schwerer Unfall mit E-Scooter in Essen

Ein 23-jähriger Mann wurde ohne Helm schwer verletzt. Polizei gibt Präventionshinweise für sicheres Fahren.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45147 E-Holsterhausen: Früh am Donnerstagmorgen erlitt ein 23-jähriger E-Scooter-Fahrer schwere Verletzungen, als er auf der Holsterhauser Straße stürzte.

Um 0:45 Uhr alarmierte ein Augenzeuge den Rettungsdienst und die Polizei, nachdem er einen schwer verletzten Mann auf der Holsterhauser Straße in der Nähe der Billrothstraße entdeckt hatte. Der 23-jährige Essener lag bei der Ankunft der Rettungskräfte neben einem E-Scooter eines Verleihunternehmens stark blutend auf der Straße. Die Rettungskräfte brachten den Verletzten sofort in ein nahegelegenes Krankenhaus. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen mussten die behandelnden Ärzte vorübergehend von Lebensgefahr ausgehen.

Nach ersten Informationen trug der Essener zum Zeitpunkt des Sturzes keinen Helm und war möglicherweise betrunken. Da ein Alkoholtest aufgrund der Verletzungen nicht mehr möglich war, wird der genaue Wert durch eine Blutprobe bestimmt. Noch in derselben Nacht sicherten die Einsatzkräfte den Führerschein des 23-Jährigen. Das Verkehrskommissariat der Polizei Essen hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Um sicher mit Ihrem E-Scooter ans Ziel zu gelangen, gibt die Polizei Ihnen einige Ratschläge:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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