Ein 48-jähriger Mann prallt gegen Betonschutzwand und schleudert in Pkw. Rettungsarbeiten erfordern Autobahnsperrung.
Schwerer Verkehrsunfall auf A 3 Anschlussstelle Mettmann

Düsseldorf (ost)
Unfallzeit: Sonntag, 01. März 2026, 12:46 Uhr
Ein 48-jähriger Oberhausener wurde gestern mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er auf der A 3 zunächst mit einer Betonschutzwand und dann mit einem Pkw kollidiert war.
Am Sonntagmittag fuhr der 48-jährige Oberhausener auf der A 3 in Richtung Arnheim, als er aus unbekannten Gründen mit der Betonschutzwand auf der linken Seite kollidierte. Daraufhin schleuderte der VW Golf vom linken Fahrstreifen quer über die gesamte Fahrbahn und prallte in das Heck eines Hyundai einer 34-jährigen Kölnerin, die auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, woraufhin der VW Golf zuerst mit der Schutzplanke auf der rechten Seite kollidierte, bevor das Auto erneut über alle drei Fahrstreifen schleuderte und wieder mit der Betonschutzwand zusammenstieß. Durch diesen zweiten Aufprall rutschte der Golf erneut über die gesamte Fahrbahn, bis er schließlich in der Böschung zum Stehen kam. Das Trümmerfeld erstreckte sich über etwa 500 Meter. Die Autobahn musste für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme der Polizei gesperrt werden. Der 48-jährige Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die 34-jährige Kölnerin und ihre 56-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und konnten ambulant behandelt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








