Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schwerer Verkehrsunfall auf A 59 bei Langenfeld

Eine Fahrerin stark alkoholisiert, eine Person schwer verletzt. Die Fahrbahn wurde nach drei Stunden wieder freigegeben.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Unfallzeit: Mittwoch, 15. Juli 2026, 22:57 Uhr

Gestern Abend ereignete sich auf der A 59 nach einer vermuteten Trunkenheitsfahrt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrerin schwer verletzt wurde. Es gab Hinweise auf Alkoholkonsum am Unfallort.

Am gestrigen Tag fuhr eine 54-jährige Frau aus Düsseldorf in Richtung Köln auf der A 59 und kollidierte auf Höhe der Anschlussstelle Richrath mit dem Heck eines vor ihr fahrenden 47-jährigen Fahrers aus Monheim. Durch den heftigen Aufprall wurde das vordere Auto der 54-Jährigen stark beschädigt und es bildete sich ein Trümmerfeld, das sich über eine Strecke von etwa hundert Metern auf der Fahrbahn erstreckte.

Die Fahrtrichtung wurde gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Garath umgeleitet, während der gestaute Verkehr zurückgeführt wurde. Die 47-jährige Monheimerin blieb unverletzt, während die Düsseldorferin mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Zeugen berichteten, dass die Düsseldorferin bereits vor dem Unfall durch unsicheres Fahren auf der Autobahn aufgefallen sein soll.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille bei ihr. Es wurden mehrere Blutproben entnommen und die Polizei erstattete Anzeige. Die Autobahnpolizei gab die Fahrbahn gegen 01:30 Uhr wieder frei.

Die Untersuchungen dauern an.

(dam)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, während 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24