Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 2 bei Castrop-Rauxel

Autofahrer lebensgefährlich verletzt. Die Fahrbahn blieb stundenlang gesperrt, der Verkehr staute sich kilometerweit.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0816

Am Dienstagmorgen (29.02.) ereignete sich auf der A 2 bei Castrop-Rauxel ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Die Straße blieb für Stunden gesperrt, was zu einem kilometerlangen Stau führte.

Um 6:40 Uhr fuhr ein 34-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der A 2 Richtung Hannover. Zwischen der Anschlussstelle Henrichenburg und dem Kreuz Dortmund-Nordwest musste er sein Fahrzeug fast zum Stillstand abbremsen.

Der 59-jährige Fahrer (aus Castrop-Rauxel) hinter ihm bemerkte dies rechtzeitig und konnte mit seinem Skoda hinter dem LKW anhalten. Ein 22-Jähriger (aus Hagen) übersah aus bislang ungeklärter Ursache das Stauende, fuhr mit seinem Mercedes fast ungebremst auf den Skoda auf und schob ihn gegen den Sattelzug. Die beiden Autos kamen schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Durch Trümmerteile wurden der Audi eines 48-Jährigen (aus Oer-Erkenschwick), der Renault eines 37-Jährigen (aus Gelsenkirchen) sowie der Hyundai eines 45-Jährigen (aus Gelsenkirchen) leicht beschädigt.

Bei dem Unfall wurde der 59-Jährige schwer verletzt, Lebensgefahr besteht derzeit. Der 22-Jährige erlitt leichte Verletzungen, der 59-Jährige einen Schock.

Die Richtungsfahrbahn Hannover blieb infolge des Unfalls bis etwa 11:45 Uhr gesperrt, was zu einem Stau von über 13 Kilometern führte. Die Unfallaufnahme wurde vom spezialisierten Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund durchgeführt. Der Skoda und der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24