Motorradfahrer schwer verletzt. Bei einem Zusammenstoß mit einem BMW wurde ein 18-jähriger schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Polizei vermutet Betäubungsmittel-Einfluss beim Autofahrer.
Schwerer Verkehrsunfall auf der Emscherallee in Dortmund

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0684
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Sonntagnachmittag (16. August 2026) im Kreuzungsbereich Emscherallee / Mengeder Straße in Dortmund, bei dem ein 18-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Nach aktuellen Informationen fuhr ein 25-jähriger Dortmunder gegen 17:45 Uhr mit seinem BMW auf dem rechten Fahrstreifen der Emscherallee. Aus bisher ungeklärten Gründen kollidierte er in Höhe der Kreuzung zur Mengeder Straße mit dem 18-jährigen Motorradfahrer aus Dortmund, der auf gleicher Höhe fuhr.
Der 18-jährige erlitt schwere Verletzungen bei dem Zusammenstoß. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Das Motorrad wurde stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Im Zuge der Unfallaufnahme zeigten Vortests beim 25-jährigen Autofahrer Hinweise auf den Einfluss von Betäubungsmitteln. Zur Entnahme einer Blutprobe durch einen Polizeiarzt wurde der Mann zur Polizeiwache Huckarde gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von dort entlassen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








