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Schwerer Verkehrsunfall in Bad Oeynhausen

Eine Motorradfahrerin (17) und ihre Sozia (16) wurden bei einem Zusammenstoß mit einem Autofahrer (23) schwer verletzt. Die Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Foto: Depositphotos

Bad Oeynhausen (ost)

Am frühen Freitagabend ereignete sich in der Südstadt von Bad Oeynhausen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einer 17-jährigen Motorradfahrerin und einem 23-jährigen Autofahrer. Bei dem Zusammenstoß wurde auch die 16-jährige Sozia schwer verletzt. Um 19.50 Uhr fuhr der 23-jährige Bad Oeynhausener mit einem Opel auf der Brüderstraße und wollte links in die Detmolder Straße abbiegen. Beim Abbiegen in die Detmolder Straße übersah der Autofahrer anscheinend die 17-jährige Motorradfahrerin. Die Bikerin fuhr mit ihrer Sozia die Detmolder Straße aus Richtung Lohe kommend entlang. Im Bereich der Einmündung Detmolder Straße/Brüderstraße kam es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß wurden die Motorradfahrerin und die Sozia schwer verletzt. Ersthelfer kümmerten sich um die beiden jungen Frauen aus Bad Oeynhausen und alarmierten die Rettungskräfte. Zum Zeitpunkt des Unfalls konnte der Notarzt zunächst nicht ausschließen, dass die Motorradfahrerin in Lebensgefahr schwebte. Nach der medizinischen Versorgung wurden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Autofahrer blieb offenbar unverletzt. Für die Unfallaufnahme wurde das Verkehrsunfallteam des Polizeipräsidiums Bielefeld hinzugezogen. Die Detmolder Straße war daher zwischen der Brüderstraße und der Brucher Straße bis 01:00 Uhr nachts gesperrt. Das Auto und das Motorrad wurden sichergestellt und abgeschleppt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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