Große Rettungsaktion nach Zusammenstoß von VW Bus und Mercedes Kombi auf der K47, 6 Verletzte, 87 Einsatzkräfte vor Ort
Schwerer Verkehrsunfall in Olsberg Bruchhausen

Olsberg (ost)
Am Mittwochnachmittag gegen 15:00 Uhr wurden die Feuerwehren Bruchhausen, Elleringhausen und Bigge Olsberg, sowie 6 Rettungswagen des Rettungsdienstes HSK, des Rettungsdienstes Hagelstein, des DRK Waldeck Frankenberg, zwei Notärzte, ein leitender Notarzt, ein OrgL, der Malteser Hilfsdienst Olsberg und die Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf der K47 zwischen Bruchhausen und Assinghausen gerufen. Ein VW Bus mit 8 Insassen geriet in einer scharfen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Mercedes Kombi, in dem sich 3 Personen befanden. Aufgrund vieler Verletzter wurde das Stichwort ManV – Massenanfall von Verletzten ausgelöst. Niemand war in den Fahrzeugen eingeklemmt. Ein Insasse wurde nach Erstversorgung vor Ort schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, fünf weitere mit mittleren und leichten Verletzungen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein zweiter RTH, der im Anflug war, wurde nicht benötigt und kehrte um. Die Feuerwehr übernahm den Brandschutz, trennte die Fahrzeugbatterien ab, beseitigte auslaufende Betriebsmittel und unterstützte die 4 PSNV-Kräfte bei der Betreuung der Verletzten. Insgesamt waren 87 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen aller Organisationen vor Ort. Die Kreisstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt. Der Einsatz endete für die letzten Kräfte vor Ort gegen 18:30 Uhr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, beliefen sich auf 3.764 Fälle, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








