Eine Person schwer verletzt, Feuerwehr befreit aus Auto und in Kölner Klinik geflogen. Einsatzkräfte sichern Unfallstelle und leuchten aus.
Schwerer Verkehrsunfall in Pulheim-Stommeln

Pulheim (ost)
Am Freitagabend ereignete sich auf der K24 (Venloer Straße) bei Pulheim-Stommeln ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Die verletzte Person wurde von der Feuerwehr aus dem Auto befreit und anschließend in eine Kölner Klinik geflogen.
Um 17:15 Uhr wurde die Kreisleitstelle des Rhein-Erft-Kreises am Freitag (30.01.) alarmiert, um die ehrenamtlichen Feuerwehren Stommeln und Pulheim, den Einsatzleitwagen aus Brauweiler, die Hauptwache sowie einen Notarzt- und Rettungswagen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Kreisstraße 24 zwischen Stommeln und Rommerskirchen zu schicken. Gemäß den ersten Berichten sollte ein Auto im Graben liegen und eine Person eingeklemmt sein. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später am Unfallort eintrafen, bestätigten sich diese Informationen. Ein PKW war von der Straße abgekommen und lag seitlich auf der Fahrerseite in der Böschung. Die Fahrerin war schwer verletzt und eingeklemmt. Unter der Leitung von Hauptbrandmeister Alexander Hindrichs musste das Dach an mehreren Stellen von der Karosserie getrennt werden, um die Eingeklemmte zu befreien, während sich die Notärztin um die Schwerverletzte kümmerte. Aufgrund der Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber – Christoph Rheinland – angefordert, der die Frau nach intensiver Behandlung im Rettungswagen später in eine Kölner Maximalversorgungsklinik flog. Die Feuerwehr, die mit insgesamt 27 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort war, sicherte während der Rettung des Verletzten das Fahrzeug, beleuchtete die Unfallstelle und stellte den Brandschutz sicher. Abschließend beleuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle weiter, um die Polizei bei der Unfallaufnahme zu unterstützen. Die letzten Einsatzkräfte beendeten den Einsatz nach knapp zweieinhalb Stunden. Die K24 war während der gesamten Maßnahmen in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








