Ein 32-Jähriger verunglückt tödlich nach Frontalkollision mit einem LKW auf der B62. Die Unfallstelle ist bis mittags gesperrt.
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Erndtebrück und Schameder

Erndtebrück-Schameder (ost)
Früh am heutigen Morgen (11. Juni) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 62 zwischen Erndtebrück und Schameder. Ein 32-jähriger Fahrer eines BMW verstarb noch am Unfallort.
Um 05:45 Uhr fuhr der 32-Jährige mit seinem Auto in Richtung Erndtebrück. In einer langen Rechtskurve kam der Mann mit seinem BMW von seiner Fahrspur ab und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden LKW-Gespann (Lastwagen mit Anhänger).
Für den 32-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Der angerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes vor Ort feststellen. Die 57-jährige Fahrerin des Lastwagens wurde nach bisherigen Erkenntnissen leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Derzeit werden die Unfallaufnahme sowie die Bergung des Leichnams und der Fahrzeuge durchgeführt. Bei der Unfallaufnahme wird die örtliche Polizei von einem spezialisierten Unfallaufnahmeteam aus Gummersbach unterstützt.
Die Bundesstraße ist zwischen der Abzweigung B62 / L720 (Womelsdorf) und dem Ortszentrum von Schameder in beide Richtungen voll gesperrt.
Die Unfallaufnahme und Bergung werden voraussichtlich bis zum Mittag andauern.
Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ersten Einschätzungen zufolge könnte die nicht angepasste Geschwindigkeit des BMW-Fahrers ursächlich für den Unfall gewesen sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei diesen Unfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








