Am Mittwoch wurden 29 Personen kontrolliert, Betäubungsmittel sichergestellt und Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz gefertigt.
Schwerpunkteinsätze der Polizei in Mönchengladbach

Mönchengladbach (ost)
Am Mittwoch, den 6. Mai, führte die Polizei erneut gezielte Einsätze durch.
Während des Kontrolltages besuchten Einsatzkräfte der Polizei Mönchengladbach, der Bundespolizei und des Ordnungsamtes die Orte, die von den Einwohnern als Problemstellen wahrgenommen wurden.
Insgesamt wurden 29 Personen in den Stadtteilen Gladbach und Rheydt kontrolliert. Bei der Durchsuchung von mitgeführten Gegenständen fanden die Beamten bei einer Person Betäubungsmittel und leiteten ein entsprechendes Verfahren ein. Gegen eine andere Person wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz erstattet.
Die Polizei wird auch in Zukunft regelmäßig gezielte Einsätze durchführen. Bürger können verdächtige Beobachtungen jederzeit unter der Nummer 02161-290 melden. Auch allgemeine Beschwerden nimmt die Polizei per E-Mail an Poststelle.Moenchengladbach@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Im Jahr 2023 gab es 51099 männliche Verdächtige, 6780 weibliche Verdächtige und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








