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Schwerpunkteinsätze in Mönchengladbach

Die Polizei führte Schwerpunkteinsätze im Rahmen des Konzepts „Brennpunkte, Angsträume und Beschwerdestellen“ durch, kontrollierte Beschwerdestellen und stellte Betäubungsmittel sicher.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Am Dienstag, den 19. Mai, und am Donnerstag, den 4. Juni, führte die Polizei Mönchengladbach erneut Schwerpunkteinsätze im Rahmen des Konzepts „Brennpunkte, Angsträume und Beschwerdestellen“ (BAB) durch.

Während der beiden Einsatztagen besuchten die Einsatzkräfte verschiedene Beschwerdestellen im Stadtgebiet und führten mehrere Personenkontrollen durch.

Am 19. Mai unterstützte der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Mönchengladbach die Maßnahmen. Zusammen mit dem Ordnungsdienst führten die Einsatzkräfte auch eine Gewerbekontrolle in einer Spielhalle durch. Im Verlauf des Einsatzes wurden Betäubungsmittel von den Beamten sichergestellt und eine Strafanzeige wegen Hehlerei erstellt.

Auch bei dem Schwerpunkteinsatz am 4. Juni kontrollierten die Einsatzkräfte verschiedene Beschwerdestellen in der Mönchengladbacher und Rheydter Innenstadt. Insgesamt wurden 26 Platzverweise ausgesprochen. Darüber hinaus wurden sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz von den Beamten erstellt. Die Einsatzkräfte stellten Betäubungsmittel, verschreibungspflichtige Medikamente, ein Messer und einen Schraubendreher sicher. Ein Mann wurde in Gewahrsam genommen.

Die Polizei wird die Schwerpunkteinsätze auch weiterhin in regelmäßigen Abständen fortsetzen. Bürgerinnen und Bürger können verdächtige Beobachtungen jederzeit unter der Nummer 02161-290 melden. Auch allgemeine Hinweise zu Beschwerdestellen nimmt die Polizei per E-Mail an Poststelle.Moenchengladbach@polizei.nrw.de entgegen. (ap)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 70510 Fällen im Jahr 2022 auf 73917 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eines der Gebiete mit den höchsten Drogenraten im Land.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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