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Schwerpunkteinsatz in Duisburg gegen kriminelle Strukturen

Gemeinsamer Einsatz von Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Clans, Rotlichtmilieu und Bewachergewerbe im Stadtgebiet.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Gemeinsam mit den Partnern des Netzwerks des Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Duisburg, dem Hauptzollamt Duisburg und der Staatsanwaltschaft Duisburg führte die Polizei Duisburg am Samstagabend (4. Mai) ab 17 Uhr einen umfangreichen Einsatz durch. Das gemeinsame Ziel der Behörden war die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen, die Aufklärung des Rotlichtmilieus und des Bewachungsgewerbes im gesamten Stadtgebiet.

Bei dieser Aktion wurden insgesamt 15 Gewerbeobjekte im Norden und Süden von Duisburg kontrolliert. In der Nähe eines überwachten Gewerbes mit Clanbezug nahmen die Einsatzkräfte einen starken Geruch von Marihuana wahr. Ein speziell ausgebildeter Rauschgiftspürhund führte die Beamten zu einem Versteck für Betäubungsmittel hinter einem verschlossenen Kellerabgang, der auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Duisburg gewaltsam geöffnet wurde. Dort fanden sie einen Karton mit einer beträchtlichen Menge Cannabis und Kokain. Ein 21-jähriger Mann, der verdächtigt wurde, die Drogen zu verkaufen, wurde vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden keine weiteren Drogen gefunden.

In einer Gaststätte wurden gestohlene Kfz-Kennzeichen entdeckt und sichergestellt. Die Polizeibilanz des Einsatzes im Detail:

In einer Diskothek konnten alle vier Türsteher keinen gültigen Sachkundenachweis vorlegen, weshalb das Bürger- und Ordnungsamt die Einlasskontrollen untersagte. Insgesamt leitete das Amt acht Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, unter anderem wegen Verstößen gegen die Vorschriften im Bewachungsgewerbe, gegen das Prostituiertenschutzgesetz und gegen die korrekte Durchführung von Abfragen im Spielersperrsystem OASIS bei zwei Geldspielgeräten. In drei der überprüften Betriebe waren die Verstöße so schwerwiegend, dass sie auf Anweisung des Bürger- und Ordnungsamtes geschlossen wurden, zwei davon wurden versiegelt.

Das Hauptzollamt Duisburg verhängte in den Betrieben zahlreiche Strafen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit stellte insgesamt sieben Ordnungswidrigkeiten fest, darunter Verstöße gegen die Sofortmeldepflicht und fehlende Ausweisdokumente. Außerdem wurden etwa 6 Kilogramm unversteuerter Tabak und 80 E-Zigaretten sichergestellt. Dies führte zu weiteren Ordnungswidrigkeiten und Steuerstrafverfahren.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2021/2022

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 74.623 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 70.510 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 67.045 im Jahr 2021 auf 63.352 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 59.775 auf 56.367, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 52.539 auf 49.610 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 7.236 auf 6.757 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 16.219 auf 16.655. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2022 – 70.510 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Tendenz, jedoch mit insgesamt niedrigeren Zahlen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74.623 70.510
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67.045 63.352
Anzahl der Verdächtigen 59.775 56.367
Anzahl der männlichen Verdächtigen 52.539 49.610
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 7.236 6.757
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.219 16.655

Quelle: Bundeskriminalamt

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