Gezielte Kontrollen für mehr Sicherheit in der Innenstadt. Erfolgreiche Bilanz: 42 Personen und 6 Fahrzeuge kontrolliert, präventive Vermögensabschöpfung und Waffengesetzverstoß geahndet.
Schwerpunkteinsatz in Wattenscheid

Bochum (ost)
Sicherheit ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Am Mittwoch, dem 4. März, ab 15 Uhr haben wir die Innenstadt von Wattenscheid mit gezielten Kontrollen und starker Präsenz überwacht. Das Ordnungsamt Bochum hat uns ebenfalls unterstützt. Neben Gesprächen mit den Bürgern konnten wir auch schnelle Erfolge erzielen.
Das Wetter war wunderbar und sowohl uniformierte als auch zivile Einsatzkräfte waren bis spät in die Nacht im August-Bebel-Platz, der Fußgängerzone und den umliegenden Parks unterwegs.
Erfolgreiche Bilanz: Insgesamt wurden 42 Personen und sechs Fahrzeuge überprüft. Es wurden 14 polizeiliche Maßnahmen ergriffen, darunter zwei Platzverweise, drei Strafanzeigen und zwei Ordnungswidrigkeiten.
Bei einer Person wurde eine Bargeldsumme von 7500 Euro aus präventiven Gründen sichergestellt. Bei seinem Begleiter wurden eine Bargeldsumme in szenetypischer Stückelung und eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel gefunden. Der 31-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen. Ein Verstoß gegen das Waffengesetz wurde auch geahndet, um Messergewalt im öffentlichen Raum zu bekämpfen. Ein Mann führte ein Reizgassprühgerät und ein Butterflymesser mit sich. Beides wurde ihm von den Einsatzkräften abgenommen.
Null Toleranz gegen Straftaten! Unsere Schwerpunktaktionen senden eine klare Botschaft: Straftaten werden konsequent verfolgt. Die Maßnahme knüpft an die insgesamt positive Entwicklung in Bochum an: Die kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistik 2025 zeigt rückläufige Zahlen, insbesondere bei Diebstahl und Wohnungseinbruch sowie einen leichten Rückgang bei Straßen- und Gewaltkriminalität.
Die Polizei Bochum wird an ihrem Präsenzkonzept festhalten und plant zukünftig weitere Schwerpunkteinsätze dieser Art.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 455 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367, während sie 2023 auf 57.879 stieg. Unter den Verdächtigen waren 2022 49.610 Männer und 6.757 Frauen, während es 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichneten, ist Nordrhein-Westfalen trotz des Anstiegs immer noch unter diesem Wert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








