Die Polizeiwache Halver kontrollierte gestern zahlreiche Fahrzeuge, um Unfallursachen zu bekämpfen. Besonders Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen standen im Fokus.
Schwerpunktkontrollen: 79 Verstöße festgestellt

Halver (ost)
Am gestrigen Tag führte die Polizeiwache Halver zwischen 9 und 17 Uhr eine Vielzahl von Fahrzeugkontrollen durch, um Unfälle zu verhindern. Insgesamt wurden 79 Verstöße festgestellt. Besonders im Fokus der Beamten standen die Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen. Allein auf der B229 in Schmalenbach und im Bereich Lüdenscheid-Brügge wurden gestern 25 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Ein Autofahrer stach dabei heraus, da er trotz Toleranzabzug immer noch mit 24 km/h zu schnell durch Schmalenbach in Richtung Kierspe fuhr. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Ebenso griffen die Beamten in mehreren Fällen ein, in denen das Durchfahrtsverbot am Brügger Bahnhof missachtet wurde. Ein Fahrzeugführer hatte zudem Lachgas an Bord, was gegen Ladungssicherungsvorschriften verstieß. Nicht angelegte Sicherheitsgurte wurden ebenfalls geahndet. Des Weiteren stellten die Beamten fest, dass nicht alle Fahrer die erforderlichen Dokumente dabei hatten. Wachleiter Nils Haböck betonte, dass trotz weiterhin vorkommender Verstöße letztendlich niemand mit einem Fahrverbot rechnen musste. Positiv war, dass offenbar niemand Alkohol oder Drogen konsumiert hatte. Daher werden auch zukünftig Kontrollen durchgeführt, um Unfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit oder Drogenkonsum zu bekämpfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Bereichen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








