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Schwerpunktkontrollen im Bahnhofsumfeld – Polizei Münster zieht Bilanz

Die Polizei Münster führte Schwerpunktkontrollen im Bereich Engelenschanze durch. Dabei wurden Drogengeschäfte festgestellt und Betäubungsmittel sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Im Rahmen eines dienststellenübergreifenden Einsatzes hat die Polizei Münster am Dienstagnachmittag (8.9.) Schwerpunktkontrollen im Bereich Engelenschanze durchgeführt. Bei dem integrativen Einsatz war auch die Bundespolizei beteiligt.

Im Verlauf kurzfristiger Observationen konnten mehrere mutmaßliche Drogengeschäfte festgestellt werden. Im Anschluss erfolgten gezielte Kontrollen und Maßnahmen. Dabei wurden unter anderem Betäubungsmittel sowie Bargeld sichergestellt. Zusätzlich spürte der eingesetzte Diensthund weitere Drogen in Grünanlagen auf.

Bilanz des Einsatzes:

38 Personalienfeststellungen, 38 Platzverweise, vier Strafanzeigen, neun Sicherstellungen von Betäubungsmitteln und Bargeld, zwei Bereichsbetretungsverbote, eine Aufenthaltsermittlung und eine erkennungsdienstliche Behandlung.

Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf erklärt: “Konsequent und gemeinsam bekämpfen wir mit diesen Schwerpunktkontrollen Kriminalität im öffentlichen Raum. Sie sind ein wichtiger Baustein unserer Strategie. Mit vielen weiteren Maßnahmen und Aktionen sorgen wir für Sicherheit im Bahnhofsquartier.”

Die Polizei Münster wird auch künftig vergleichbare Einsätze durchführen, um die Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet nachhaltig zu stärken.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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