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Schwerte: Verkehrsunfall mit Sachschaden

Ein betrunkener Autofahrer verursachte erheblichen Sachschaden beim Wendemanöver, was zu einem Totalschaden seines Autos führte.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Samstagmorgen um 04:40 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden gerufen.

Ein 22-jähriger Fahrer aus Schwerte war auf dem Heimweg von einer Weihnachtsfeier. Offensichtlich hatte er sich verirrt und befand sich mit seinem Fahrzeug (MB, SLK 200) in der Kabeler Straße, die in einer Sackgasse endet.

Das geplante Wendemanöver des jungen Mannes misslang jedoch. Mit hoher Geschwindigkeit prallte sein Auto gegen ein massives, elektrisch betriebenes Industrie-Schiebetor und den dazugehörigen Schaltschrank. Anschließend fuhr er auf den Gehweg, überfuhr eine Straßenlaterne und prallte schließlich gegen eine Hauswand.

Das Industrie-Schiebetor und die Straßenlaterne wurden vollständig zerstört. Die Hauswand wurde erheblich beschädigt. Der PKW erlitt im Frontbereich ebenfalls schwere Schäden, wodurch alle Airbags auslösten und das Fahrzeug wahrscheinlich ein Totalschaden ist.

Die Unfallursachen waren einerseits die zu hohe Geschwindigkeit beim Wenden und andererseits wahrscheinlich die stark eingeschränkte Reaktionsfähigkeit des Fahrers. Es stellte sich heraus, dass er alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille.

Dem unverletzten Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde eingezogen. Eine Strafanzeige wurde daraufhin erstattet. Die genaue Höhe des Sachschadens konnte bisher nicht ermittelt werden, dürfte jedoch im fünfstelligen Bereich liegen. (tr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei diesen Unfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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