Polizei nimmt 30-jährigen Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland fest. Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes angeordnet.
Schwerverletzter hinter Hauptbahnhof: Verdächtiger festgenommen

Krefeld (ost)
Am Freitag (4. September 2026) wurde ein 41-jähriger Mann gegen 16:30 Uhr mit lebensbedrohlichen Verletzungen hinter dem Hauptbahnhof entdeckt. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht und schwebt seitdem in Lebensgefahr. Die Ermittlungen wurden von einer Mordkommission aufgenommen. Die ursprüngliche Meldung finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/6346003
Weitere Untersuchungen führten zu einem 30-jährigen Tatverdächtigen, der der Polizei bekannt ist und keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Er wurde am Mittwoch (9. September 2026) festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, dem 41-Jährigen am 4. September 2026 schwere Verbrennungen zugefügt zu haben. Heute (10. September 2026) wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes angeordnet hat.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Krefeld. (250)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








