Gestern wurden sie zwischen 10.30-14 Uhr angezeigt, vier an der Hauptstraße, je einer am Hademareplatz und an der Bahnhofstraße. Die Polizei empfiehlt, Wertsachen eng am Körper zu tragen.
Sechs Taschendiebstähle im Hemeraner Zentrum

Hemer (ost)
Gestern gingen zwischen 10.30-14 Uhr Anzeigen wegen gleich sechs Taschendiebstählen im Zentrum von Hemer ein. Die Diebstähle geschahen in Geschäften an der Hauptstraße (vier Fälle), am Hademareplatz sowie an der Bahnhofstraße. Häufig befanden sich die Geldbörsen in Jacken- oder Umhängetaschen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht vor den Tätern und empfiehlt, Wertgegenstände möglichst eng und unmittelbar spürbar am Körper zu tragen. Die Täter gehen häufig professionell vor und greifen in unaufmerksamen Augenblicken nach den Wertsachen ihrer Opfer. Grundsätzlich empfiehlt die Polizei, stets nur das Nötigste bei sich zu haben. Vor allem die Wiederbeschaffung von Dokumenten, Mitgliedskarten etc. verursacht nach einem Taschendiebstahl häufig zusätzliche Kosten und Mühe. (lubo)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der erfassten Taschendiebstähle von 37.321 im Jahr 2022 auf 39.519 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 5,9 Prozent. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 bundesweit die meisten Fälle. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 1.980 auf 2.725. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 1.633 auf 1.897: Darunter waren 2023 insgesamt 1.442 Männer und 455 Frauen, gegenüber 1.175 Männern und 458 Frauen im Vorjahr. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 1.284 auf 1.520 zu.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








