Eine 57-jährige Frau aus Jülich wurde gestern bei einem Verkehrsunfall in Selgersdorf leicht verletzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Düren zu melden.
Selgersdorf: Verkehrsunfall auf der B56

Jülich (ost)
Am gestrigen Tag (15.04.2026) wurde eine 57-jährige Frau aus Jülich am späten Vormittag bei einem Verkehrsunfall auf der B56 in der Nähe von Selgersdorf leicht verletzt. Sie war in einen Zusammenstoß mit einem Auto verwickelt, das möglicherweise das Rotlicht der Ampel an der Kreuzung der Altenburger Straße missachtet hatte.
Um 10:50 Uhr fuhr die Frau aus Jülich auf der Altenburger Straße und hielt gemäß ihren Angaben zunächst an der Ampel an der Kreuzung zur B56, die Rotlicht zeigte. Als es auf Grün umschaltete, fuhr sie in den Kreuzungsbereich, um nach links auf die B56 abzubiegen.
Dort stieß sie dann mit dem Auto eines 40-jährigen Mannes aus Mülheim an der Ruhr zusammen, der in Richtung Düren auf der B56 unterwegs war. Auch er war der Meinung, dass die Ampel für seine Fahrtrichtung auf Grün stand. Aufgrund der blendenden Sonne könnte dies jedoch laut seinen Angaben eine Fehleinschätzung gewesen sein. Die beteiligten Fahrzeuge gerieten bei der Kollision zunächst ins Schleudern und kamen dann auf der Straße zum Stillstand.
Die 57-jährige Frau aus Jülich wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und begab sich eigenständig in ärztliche Behandlung. Der 40-jährige Mann aus Mülheim blieb unverletzt. Beide Autos waren so stark beschädigt, dass sie von Abschleppdiensten geborgen werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf 13.500 Euro geschätzt.
Da vor Ort nicht eindeutig festgestellt werden konnte, wer das Rotlicht der Ampel missachtet hatte, hat das Verkehrskommissariat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die Informationen zum Unfall haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Düren zu melden. Während der Bürozeiten ist die Sachbearbeitung unter 02421 949-5235 erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten können Sie die Nummer 02421 949-0 wählen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Zahl der Getöteten lag bei 450, die Schwerverletzten bei 11.172 und die Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








