Täter brachen in Sendenhorst in Firmenfahrzeuge ein und wurden festgenommen. Zeugen werden um Hinweise gebeten.
Sendenhorst: Festnahmen nach Aufbrüchen von Firmenfahrzeugen

Warendorf (ost)
In der Nacht vom Freitag (28.11.2025) auf den Samstag (29.11.2025) brachen Unbekannte in Sendenhorst zunächst an der Münsterstraße (23.15 Uhr) und später (00.00 Uhr) an der Industriestraße in Firmenfahrzeuge ein und stahlen Elektrowerkzeuge. Dank aufmerksamer Zeugen konnte ein Fahrzeug gesichtet werden, mit dem die Täter flohen. Dieses Auto wurde von Polizisten an der Autobahnauffahrt in Beckum gestoppt. Im Fahrzeug saßen vier Männer (zwei 35 Jahre alt, sowie 29 und 28 Jahre alt). Einer stammte aus Gelsenkirchen. Die anderen drei hatten keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Die Männer wurden verhaftet und in Gewahrsam genommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster wurden der 29-Jährige und einer der beiden 35-Jährigen am Sonntag (30.11.2025) einem Richter vorgeführt. Dieser verhängte gegen die beiden Männer Untersuchungshaft.
Personen, die verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Tatorte gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Ahlen, Telefon 02382/965-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de, entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wovon 458 männlich und 60 weiblich waren. Zudem waren 206 der Verdächtigen nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








