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Senior aus dem Kreis Euskirchen fällt auf Betrugsmasche über “TikTok” herein

Ein älterer Mann aus dem Kreis Euskirchen wurde Opfer einer Betrugsmasche über “TikTok”, bei der er Geld investieren sollte, um mehr zu verdienen.

Foto: unsplash

Kreis Euskirchen (ost)

Ein älterer Mann aus dem Kreis Euskirchen wurde zwischen dem 31. Juli und dem 17. September Opfer eines Betrugs, der über die Social-Media-Plattform “TikTok” begann. Der Herr wurde auf “TikTok” auf eine Werbung aufmerksam, die versprach, durch das Anschauen und die positive Bewertung von kurzen Videos Geld zu verdienen. Über einen angegebenen Messenger wurde dann Kontakt zu ihm aufgenommen und ihm erklärt, wie er angeblich Geld verdienen könne. Später wurde er aufgefordert, zunächst sein eigenes Geld zu investieren. Daraufhin überwies er einen Betrag im unteren fünfstelligen Euro-Bereich auf ausländische Konten. Als Gegenleistung erhielt er zunächst kleinere Beträge im unteren zweistelligen Euro-Bereich zurück. Später forderten die unbekannten Täter den Mann zu weiteren Zahlungen auf. Als der ältere Mann den Verdacht schöpfte, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein, konfrontierte er die Verantwortlichen. Daraufhin wurde ihm mit einer Klage gedroht, falls er Anzeige erstatten würde. Trotz der Drohungen entschied sich der Mann, die Polizei zu informieren. Die Polizei Euskirchen warnt vor Angeboten in sozialen Netzwerken, die einfache Verdienstmöglichkeiten versprechen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn zunächst eigenes Geld investiert oder auf ausländische Konten überwiesen werden soll. Seröse Anbieter verlangen keine Vorauszahlungen, um Geld zu verdienen. Auch kleine Auszahlungen können Teil des Betrugs sein, um Vertrauen zu schaffen. Wenn jemand über soziale Netzwerke oder Messenger zur Zahlung aufgefordert wird, sollte man nicht darauf eingehen und keine weiteren Überweisungen tätigen. Betroffene sollten den Kontakt abbrechen, Nachrichten und Zahlungsbelege sichern und die Polizei informieren. Drohungen der Täter sollten Betroffene nicht davon abhalten, den Vorfall anzuzeigen.

Quelle: Presseportal

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