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Senior betrogen: falsche Bankmitarbeiter erbeuten mehrere Tausend Euro

Unbekannte Täter geben sich als Bankmitarbeiter aus, erbeuten mehrere Tausend Euro von einem 76-Jährigen im Hochschulviertel. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: unsplash

Hagen-Hochschulviertel (ost)

Bislang unbekannte Gauner haben am Dienstag (20.10.2026) einen 76-jährigen Mann betrogen. Sie gaben sich als Angestellte einer Bank aus und konnten dadurch mehrere Tausend Euro erbeuten.

Der ältere Herr aus dem Hochschulviertel erhielt am Nachmittag einen Anruf über den Messenger-Dienst auf seinem Mobiltelefon. In dem Gespräch stellte sich eine Dame als Bankangestellte vor und vermittelte den Anruf an einen vermeintlichen Mitarbeiter der Bundesbank. Beide erklärten dem 76-Jährigen, dass er einen Kredit in Höhe von 17.000 Euro zurückzahlen müsse. Daraufhin wurde der Senior angewiesen, den Betrag von seinem Konto abzuheben und in bar an einen Abholer zu übergeben. Der ältere Herr willigte ein und begab sich zu seiner Bank, um eine vierstellige Summe Bargeld abzuheben. Er übergab das Geld gegen 19 Uhr an einem vereinbarten Treffpunkt in der Rathausstraße an einen Mann, der es in eine weiße Tasche steckte. Danach entfernte sich der Abholer in Richtung Sparkassen-Karree. Später telefonierte der Senior erneut mit einem vermeintlichen Bankangestellten, der ihn anwies, am nächsten Tag erneut Geld abzuheben und es am Treffpunkt zu übergeben.

Erst später, während eines Gesprächs mit einem Familienmitglied, bemerkte der 76-Jährige den Betrug und es entstand kein weiterer Schaden. Der Senior erstattete sofort Anzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt nun.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben: ungefähr 25 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß, kräftige Statur, blonde kurze Haare, osteuropäisches Aussehen, dunkle Sportbekleidung, trug eine weiße Handtasche bei sich, sprach Russisch.

Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Täter, der am Montagabend gegen 19 Uhr das Geld in der Rathausstraße entgegengenommen hat. Zeugen, die Informationen zu der Person geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter der 02331 986 2066 zu melden. (rst)

Quelle: Presseportal

nf24