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Seniorin bestohlen in Ladbergen

Unbekannte Frau gibt sich als Pflegekraft aus und stiehlt Schmuck aus der Wohnung einer Seniorin. Polizei sucht nach Beschreibung der Täter.

Foto: Depositphotos

Ladbergen (ost)

Am Mittwoch (15.07.) wurde einer älteren Dame in ihrer Wohnung in der Alten Schulstraße von Unbekannten bestohlen.

Um 11.10 Uhr klingelte eine fremde Frau an der Tür der Wohnung. Als die Dame öffnete, betrat die Frau sofort die Wohnung. Sie gab vor, eine Mitarbeiterin einer Pflegeeinrichtung zu sein. Die ältere Dame erklärte ihr, dass sie keine Pflege benötige und gut versorgt sei. Einige Zeit später verließ die Unbekannte die Wohnung. Kurz darauf bemerkte die Ladbergerin, dass ihr Schmuck gestohlen worden war. Die genaue Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.

Untersuchungen ergaben, dass eine Zeugin die unbekannte Frau beobachtet hatte, die mit einem Mann im Haus unterwegs war. Sie sah, wie die Frau zuerst in die Wohnung der älteren Dame ging. Kurz darauf betrat auch der Mann die Wohnung. Die Zeugin dachte, es seien Besucher. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Dame den Mann in ihrer Wohnung nicht bemerkt hatte.

Die beiden Unbekannten werden wie folgt beschrieben. Die Frau war ungefähr 30 Jahre alt, zwischen 1,65 und 1,75 Meter groß, korpulent und hatte schwarze Haare. Sie trug eine orange oder gelbliche Tasche. Der Mann war ebenfalls um die 30 Jahre alt, zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß und hatte schwarze Haare. Beide trugen ein weißes Oberteil und eine helle Hose.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den beiden Personen haben, sich bei der Wache in Lengerich unter der Telefonnummer 05481/9337-4515 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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