Eine Radfahrerin wurde von einem rückwärts ausparkenden Golf angefahren. Der Fahrer flüchtete, doch das Kennzeichen wurde gemerkt.
Sennestadt: Autofahrer flüchtet nach Unfall, Polizei ermittelt anhand des Kennzeichens.

Bielefeld (ost)
FR / Bielefeld / Sennestadt – Am Samstag, den 21.02.2026, kam es zu einer Kollision zwischen einem ausparkenden Golf und einer Radfahrerin an der Rheinallee. Die Radfahrerin behielt das Kennzeichen des Autos im Gedächtnis.
Um etwa 14:15 Uhr fuhr eine 18-jährige Radfahrerin aus Bielefeld auf dem Geh- und Radweg der Rheinallee in Richtung Werraweg. Zwischen der Vennhofallee und dem Werraweg parkte ein weißer Golf rückwärts aus und fuhr dabei auf den Geh- und Radweg. Dabei übersah der Fahrer des Golfs die sich nähernde Radfahrerin. Diese konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, kollidierte mit der rechten Seite des Fahrzeugs und erlitt leichte Verletzungen.
Der Fahrer des Autos stieg aus, erkundigte sich nach dem Wohlbefinden der 18-Jährigen und fuhr dann weiter, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Außerdem weigerte er sich, der 18-Jährigen seine Handynummer zu geben. Am nächsten Tag erstattete die Radfahrerin Anzeige bei der Polizei und gab das Kennzeichen des Autos an. Dadurch können die Ermittlungen gegen den Halter des Fahrzeugs eingeleitet werden.
Die Polizei erinnert daran: Begehen Sie keine Fahrerflucht. Informieren Sie stets die Polizei, wenn Sie in einen Unfall verwickelt sind. Sollten Sie in einen Unfall verwickelt werden, melden Sie dies unverzüglich der Polizei. So können polizeiliche Maßnahmen ohne Verzögerung eingeleitet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon gab es 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








