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Sicher ans Ziel: Polizei Hamm überprüft Gurtpflicht

Die Polizei Hamm kontrollierte 783 Fahrzeuge und stellte 73 Gurtverstöße fest. Nicht angeschnallt zu sein, erhöht das Verletzungsrisiko bei Unfällen.

Foto: Depositphotos

Hamm (ost)

Letzte Woche nahm die Polizei Hamm an der europaweiten Kontrollaktion „Operation Seatbelt“ teil.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Überprüfung der Gurtpflicht. Insgesamt wurden 783 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 73 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt, 69 Mal wurde ein Verwarnungsgeld verhängt. In vier Fällen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt, weil beispielsweise Kinder im Fahrzeug nicht oder nicht ordnungsgemäß gesichert waren.

Das Risiko schwerer Verletzungen bei einem Verkehrsunfall erhöht sich erheblich durch das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts. Die Polizei Hamm fordert mit diesen Kontrollen die Verantwortung jedes Autofahrers für sich und seine Mitfahrer ein.(bf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 450 Menschen ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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