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Sicher. Mobil. Leben Aktionstag – Verkehrskontrollen in Düren

Die Polizei Düren führte Verkehrskontrollen im Rahmen des Aktionstags durch. 64 Verstöße wurden festgestellt, darunter Geschwindigkeitsverstöße und fehlender Versicherungsschutz.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Dienstag (28.04.2026) hat die Polizei Düren am bundesweiten Aktionstag „Sicher.Mobil.Leben“ teilgenommen. Der Fokus lag auf der Sicherheit von Fahrrad-, Pedelec-, E-Scooter-Nutzenden sowie Kraftradfahrenden. Die Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes haben 143 Fahrzeuge kontrolliert und 64 Verstöße festgestellt. Besonders auffällig waren Geschwindigkeitsüberschreitungen, die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, das Fahren auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen sowie fehlender Versicherungsschutz. Zudem haben die Polizistinnen und Polizisten während der Kontrollen gezielt das Gespräch gesucht und über Risiken und Regeln aufgeklärt.

Ein 36-jähriger Mann aus Düren wurde beim Fahren eines Elektrokleinstfahrzeugs auf dem Gehweg kontrolliert. Ein Drogentest war positiv auf Amphetamine. Außerdem war das Fahrzeug nicht versichert und als gestohlen gemeldet. Es wurde beschlagnahmt und es wurde eine Blutprobe entnommen.

In einem anderen Fall war ein 23-jähriger Dürener mit einem Elektrokleinstfahrzeug unterwegs, an dem ein falsches Versicherungskennzeichen angebracht war. Er hatte auch keinen gültigen Versicherungsschutz. Die Weiterfahrt wurde untersagt und gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

Solche Schwerpunktkontrollen werden auch in Zukunft fortgesetzt und gezielt mit Präventionsarbeit verbunden, um Verkehrsteilnehmende frühzeitig zu sensibilisieren und die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu verbessern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogen registriert, während im Jahr 2023 diese Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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