Polizei Oberhausen führt Sondereinsatz zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogenfahrten durch, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Sichere Innenstadt: Verkehrssicherheit im Fokus

Oberhausen (ost)
Im Rahmen des Behördenziels „Sichere Innenstadt“ führte der Verkehrsdienst der Polizei Oberhausen am Donnerstag (23.07.) einen Sondereinsatz zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogenfahrten durch. Der Einsatz fand in der Zeit von 12:00 bis 20:00 Uhr mit Schwerpunkt im Bereich der Oberhausener Innenstadt statt. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizeibehörden Krefeld und Mettmann. Für die Durchführung erforderlicher Blutproben stand zudem eine Polizeiärztin unmittelbar vor Ort zur Verfügung.
Das Ziel des Einsatzes bestand darin, Verkehrsteilnehmer, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen, konsequent aus dem Verkehr zu ziehen und somit die Sicherheit auf den Straßen weiter zu erhöhen. Gleichzeitig wurden auch andere Verkehrsverstöße und Straftaten entschieden verfolgt. Schon bei der ersten Kontrolle gab es einen Treffer: Der Fahrer eines Autos stand unter dem Verdacht, sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu haben. Ein freiwilliger Drogentest bestätigte den Verdacht. Gegen den Mann wurden die entsprechenden Maßnahmen ergriffen.
Während des Einsatzes stellten die Einsatzkräfte zahlreiche weitere Verstöße fest.
Die Bilanz des Kontrolltages:
Zusätzlich leiteten die Einsatzkräfte eine Strafanzeige wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Bei einer Fahrzeugkontrolle fanden sie im Kofferraum eine große Kunststofftüte mit einer erheblichen Menge Zigaretten. Der Gesamtwert der sichergestellten Zigaretten beträgt rund 1.882 Euro. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Die Polizei Oberhausen wird ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen des Behördenziels „Sichere Innenstadt“ auch in Zukunft fortsetzen und Verkehrsverstöße sowie Straftaten konsequent verfolgen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 Mal gemeldet, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








