Eine gezielte Verkehrssicherheitsaktion gegen “Geisterradler” startete in der Stadt. Polizisten sprühten Graffitis auf Radwege, um auf die Gefahren hinzuweisen.
Sicherheit auf dem Radweg: Polizisten als Sprayer unterwegs

Hamm (ost)
Was zunächst wie Street-Art aussieht, ist Teil einer gezielten Aktion für die Verkehrssicherheit. Denn wer mit dem Fahrrad entgegen der vorgeschriebenen Richtung fährt, setzt sich und andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Risiken aus. Besonders an unübersichtlichen Stellen können solche Situationen schnell kritisch werden.
Die Maßnahme wurde an verschiedenen Orten in der Stadt gestartet, wo viele Radfahrer unterwegs sind und es wiederholt zu gefährlichen Situationen durch “Geisterradler” gekommen ist.
Die Beamten der Verkehrsunfallprävention haben am Donnerstag, 20. August, die ersten Graffitis auf Radwegen an der Wilhelmstraße in der Nähe der Unionstraße, der Königgrätzerstraße und der Friedrich-Ebert-Straße gesprüht.
Im Allgemeinen sind Radfahrer verpflichtet, Radwege zu benutzen, da ausgewiesene Radwege für viele Zweiradfahrer die sicherste Art der Straßennutzung sind. Für Radwege gilt das Rechtsfahrgebot und eine feste Richtungsvorgabe, es sei denn, ein Zusatzschild erlaubt etwas anderes ausdrücklich. Autofahrer, Fußgänger oder andere Radfahrer an Kreuzungen, Einfahrten oder Einmündungen erwarten keinen Verkehr aus der falschen Richtung.
Die Präventionsmaßnahme ist Teil der fortlaufenden Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Hamm. Das Ziel ist es, gefährliches Verhalten frühzeitig anzusprechen und so Unfälle zu verhindern. (hei)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








