Eine 59-jährige Henneferin verursachte mit 2,5 Promille einen Unfall, der 13.000 Euro Sachschaden verursachte.
Siegburg: Alkoholfahrt endet mit Auffahrunfall

Hennef (ost)
Am Dienstag (17. Februar) ereignete sich in Hennef ein Verkehrsunfall, bei dem die vermutliche Unfallverursacherin betrunken war. Gegen 19:45 Uhr fuhr die 59-jährige Henneferin mit ihrem Auto auf der Frankfurter Straße von Siegburg kommend in Richtung Hennef. An einer roten Ampel an der Anschlussstelle Hennef (Sieg) West zur Bundesautobahn 560 hielt ein 38-jähriger Autofahrer (ebenfalls aus Hennef) sein Fahrzeug an. Als er fast zum Stillstand gekommen war, fuhr die 59-Jährige mit ihrem Mini auf. Bei dem Zusammenstoß blieben beide Fahrer unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro. Die herbeigerufenen Polizisten bemerkten bei der Henneferin neben starkem Alkoholgeruch und undeutlicher Sprache auch erhebliche Gleichgewichtsprobleme. Beim Versuch, aus dem Auto zu steigen, fiel die Frau hin. Ein unabhängiger Zeuge gab an, kurz vor dem Unfall hinter dem Mini gefahren zu sein. Er beobachtete, dass das Fahrzeug in Schlangenlinien fuhr und mehrmals den Bordstein berührte. Vor Ort wurde bei der Frau ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von über 2,5 Promille ergab. Obwohl sie sich wenig kooperativ zeigte und den Vorwurf als unwichtig abtat, wurde die Frau zur nächsten Polizeidienststelle gebracht. Dort entnahm ihr ein Arzt eine Blutprobe. Führerschein und Autoschlüssel der alkoholisierten Fahrerin wurden eingezogen und ihr das Führen von Fahrzeugen untersagt, die einen Führerschein erfordern. Die Frau muss sich nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkoholkonsum verantworten. (Uhl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








