Unbekannte brachen in Werkstatt und Büroräume ein. Polizei sucht nach Zeugen und bietet kostenlose Beratung zum Einbruchschutz an.
Siegburg: Einbruch in Werkstatt

Siegburg (ost)
Von Freitag (25. April) bis Montag (28. April) brachen Unbekannte in eine Werkstatt und die dazugehörigen Büroräume in Siegburg ein. Eine Angestellte berichtete der Polizei, dass sie ihren Arbeitsplatz an der Straße “Am Turm” am Freitagnachmittag gegen 15:00 Uhr abgeschlossen und als letzte verlassen hatte. Als sie am Montagmorgen gegen 07:00 Uhr zurückkehrte, stellte sie fest, dass eingebrochen worden war und informierte sofort die Polizei.
Die Beamten stellten fest, dass der oder die Einbrecher mehrere Fenster und Türen im Erdgeschoss des zweigeschossigen Gebäudes aufgebrochen hatten. Im Inneren durchsuchten sie verschiedene Räume einschließlich Schränken und Schubladen. Außerdem brachen sie gewaltsam einen Getränkeautomaten auf und entnahmen das Münzgeld. Ob noch weitere Beute gemacht wurde, war zunächst nicht bekannt.
Die Täter konnten unerkannt entkommen. Personen, die verdächtige Aktivitäten im genannten Zeitraum beobachtet haben und Hinweise zum Einbruch geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02241 541-3121 zu melden. Experten der Kriminalpolizei in Siegburg bieten kostenlose Beratung zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte Privatpersonen und Gewerbetreibende können sich für weitere Informationen und Termine unter vorbeugung-su@polizei.nrw.de oder 02241 541-4777 melden. (Uhl) #RiegelVor
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 Verdächtige männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








