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Siegburg: Einbruchserie in Troisdorf, Polizei sucht Zeugen

Mehrere Wohnungseinbrüche im Wohnkomplex am Azaleenplatz. Polizei bittet um Hinweise zu den Tätern.

Foto: Depositphotos

Troisdorf (ost)

Zwischen Donnerstag (28. Mai) und Freitag (29. Mai) ereigneten sich mehrere Wohnungseinbrüche in einem Wohnkomplex am Azaleenplatz im Troisdorfer Ortsteil Friedrich-Wilhelms-Hütte.

Am Freitag (29. Mai) rief eine 64-jährige Bewohnerin gegen 14:30 Uhr die Polizei an und berichtete von einem Einbruch in ihre Wohnung. Die Polizeibeamten fanden mehrere Hebelspuren an der Eingangstür der Wohnung.

Nach Angaben der Geschädigten hatte sie ihre Wohnung um 13:45 Uhr verlassen, um einzukaufen. Als sie etwa 45 Minuten später zurückkehrte, bemerkte sie den Einbruch. Die Täter hatten eine Münzsammlung, eine Halskette und Bargeld gestohlen, die genaue Summe ist noch unbekannt.

Circa zwei Stunden später informierte die 64-Jährige erneut die Polizei, da sie bemerkte, dass die Wohnungstür ihrer Nachbarin offen stand. Die Nachbarin war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Auch an dieser Tür fanden die Beamten Hebelspuren. Die Räume waren durchsucht worden, ob etwas gestohlen wurde, wird noch ermittelt.

Bereits am Donnerstag (28. Mai) wurde die Polizei zum Wohnkomplex gerufen. Ein Bewohner meldete, dass zwischen 07:00 Uhr und 18:00 Uhr in seine Wohnung eingebrochen wurde. Die Täter gelangten vermutlich über die Tür in die Räumlichkeiten. Gestohlen wurden Bargeld, Schmuck, Uhren, Silbermünzen und zwei Goldbarren. Der Gesamtwert wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Es wird angenommen, dass die Taten zusammenhängen.

Die Kriminalpolizei des Rhein-Sieg-Kreises ermittelt wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls und bittet um Hinweise.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu möglichen Tätern geben kann, soll sich bitte unter der Rufnummer 02241 541-3221 bei der Polizei melden. Hinweise der Polizei: Kostenlose Beratungen zum Einbruchschutz werden von den Experten der Kriminalpolizei in Siegburg angeboten. Informationen und Terminvereinbarungen sind per E-Mail an vorbeugung-su@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 02241 541-4777 möglich. #KEinbruch (Re)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 2.344 auf 2.614, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023, da es 27.061 Fälle gab, verglichen mit 27.061 in einer anderen Region.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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