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Siegburg: Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss – Blutprobe

Ein 35-jähriger Mann wurde ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss in Lohmar erwischt. Eine Blutprobe wurde entnommen und Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Lohmar (ost)

Am Mittwochmorgen (22. April) um etwa 08:00 Uhr bemerkten Polizeibeamte der Wache Siegburg während ihres Streifengangs auf der Walterscheid-Müller-Straße in Lohmar einen Ford-Fahrer. Daher beschlossen die Einsatzkräfte, den Fahrer des Fahrzeugs zu überprüfen.

Während der Verkehrskontrolle behauptete der 35-jährige Mann aus Königswinter zunächst, dass er seinen Führerschein nicht dabei habe. Nach weiteren Überprüfungen stellte sich jedoch heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Als er darauf angesprochen wurde, gab er den Vorwurf zu.

Außerdem gab es Anzeichen für möglichen Drogenkonsum. Der 35-Jährige erklärte, dass er vor einigen Tagen Cannabis konsumiert hatte. Ein freiwilliger Drogentest verlief positiv. Es gab keine Hinweise auf Alkoholkonsum.

Daraufhin wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurde ihm von den Beamten die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt. Gegen den 35-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss eingeleitet. (Re)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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