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Siegburg: Pedelec-Fahrer verletzt nach Zusammenstoß mit Pkw

Ein 56-jähriger Pedelec-Fahrer wurde bei einem Verkehrsunfall verletzt, als er von einem Pkw erfasst wurde. Der Unfall ereignete sich in Troisdorf.

Foto: Depositphotos

Troisdorf (ost)

Am Mittwochnachmittag (20. Mai) ereignete sich an der Kreuzung Nelson-Mandela-Straße / Willy-Brandt-Ring in Troisdorf ein Verkehrsunfall, bei dem ein 56-jähriger Pedelec-Fahrer verletzt wurde.

Nach bisherigen Informationen fuhr der Troisdorfer gegen 15:30 Uhr mit seinem Pedelec auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg entlang des Willy-Brandt-Rings aus Siegburg kommend in Richtung Troisdorf. Als er die Einmündung zur Nelson-Mandela-Straße erreichte, plante er, diese geradeaus zu überqueren.

Zur gleichen Zeit war eine 42-jährige Frau aus Siegburg mit einem VW auf der Nelson-Mandela-Straße unterwegs und wollte rechts in Richtung Siegburg auf den Willy-Brandt-Ring abbiegen. Aufgrund eines vor ihr fahrenden Fahrzeugs, das ebenfalls abbiegen wollte, musste sie ihren Pkw zunächst anhalten. Als sie dann weiterfuhr, kam es zur Kollision mit dem vorfahrtsberechtigten Pedelec-Fahrer.

Der 56-Jährige stürzte nach dem Zusammenstoß zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Sowohl das Pedelec als auch der Pkw wurden beschädigt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die Polizei leitete gegen die 42-jährige Autofahrerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ein. (Re)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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