Ein Mercedes-Sportwagen überholt eine Streifenwagen in der 30er Zone. Der Fahrer wird positiv auf Cannabis und Amphetamine getestet.
Siegburg: Polizeistreife überholt in 30er Zone – Fahrer unter Drogeneinfluss

Siegburg (ost)
Am Donnerstagnachmittag (26. August) fuhr eine Streife der Polizei Siegburg durch die Stadt. Auf der Augustastraße wurde ein Mercedes-Sportwagen in einer 30er Zone überholt. Der Fahrer, ein 32-jähriger Mann aus Siegburg, beschleunigte, um bei Gelblicht die Ampel zur Luisenstraße zu überqueren. Die Beamten verfolgten den Fahrer und sahen, wie er während der Fahrt offensichtlich Textnachrichten auf seinem Handy tippte. Sie stoppten den Mercedes in der Barbarossastraße.
Während der Kontrolle zeigte sich der 32-Jährige nervös und schwitzte. Die Polizisten führten einen Drogenschnelltest durch, der positiv auf Cannabis und Amphetamine reagierte.
Auf der Polizeiwache wurde dem Siegburger eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht auf Fahren unter Drogeneinfluss bestand. Vorläufig darf er nicht mehr Auto fahren. Das Straßenverkehrsamt wurde über den Vorfall informiert. (Bi)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49.610 auf 51.099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Obwohl die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen wurden getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








