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Siegburg: Über 5.600 Euro Geldstrafen am Flughafen Köln/Bonn

Die Bundespolizei vollstreckte am 1. März 2026 Haftbefehle im Terminal 2. Zwei Fahndungstreffer führten zur Festnahme von zwei Staatsangehörigen.

Bild Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Flughafen Köln/Bonn (ost)

Am Morgen des 1. März 2026 gelang es der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn, zwei Fahndungserfolge zu erzielen. Während der Kontrollen im Terminal 2 wurden Haftbefehle in Höhe von über 5.600 Euro vollstreckt.

Im ersten Fall wurde ein 31-jähriger syrischer Staatsbürger von Bundespolizisten auf der Ankunftsebene überprüft. Die Überprüfung ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zur Vollstreckung. Der Mann hatte eine Ersatzfreiheitsstrafe von 740 Euro zu verbüßen. Zusätzlich fielen Verfahrenskosten in Höhe von 2.215,76 Euro sowie ein Reststrafbetrag von 10 Euro an. Insgesamt belief sich der offene Betrag somit auf 2.965,76 Euro.

Da der Mann die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, wurde er nach Eröffnung des Haftbefehls und Durchführung der erforderlichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Siegburg gebracht.

Nur wenig später trafen die Beamten ebenfalls im Terminal 2 auf einen 47-jährigen iranischen Staatsangehörigen. Auch hier ergab die Überprüfung im polizeilichen System einen positiven Treffer: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hatte einen Haftbefehl wegen Unterschlagung ausgestellt. Durch Zahlung von 2.700 Euro konnte der Mann eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden.

Bei der Durchsuchung des Mannes wurden zudem 1,7 Gramm Opium entdeckt. Ein Drogentest verlief positiv. Das Rauschmittel wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Nach Begleichung des geforderten Geldbetrags vor Ort wurde der 47-Jährige nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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