Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Siegburg: Verdacht des Fahrerwechsels nach Flucht vor Polizeikontrolle

Polizei stoppt Mercedes, Fahrer flüchtet, später sitzt Fahrzeughalterin am Steuer. Fahrzeug beschlagnahmt, Ermittlungen laufen.

Foto: unsplash

Siegburg (ost)

Am Montagabend (27. Juli) haben Polizeibeamte der Wache Siegburg gegen 18:00 Uhr versucht, einen Mercedes auf der Barbarossastraße im Rahmen einer Verkehrskontrolle anzuhalten und zu überprüfen.

Nachdem der Fahrer zunächst auf das Stoppsignal reagiert und am Straßenrand angehalten hatte, beschleunigte er plötzlich und floh mit dem Fahrzeug. Nach bisherigen Informationen befand sich zu diesem Zeitpunkt nur der männliche Fahrer im Auto.

Während der Flucht fuhr der Mercedes auf der Barbarossastraße in Richtung Steinbahn. An der Kreuzung Steinbahn / Alte Poststraße überquerte der Fahrer die Ampel, die Rotlicht zeigte. Ob dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, wird derzeit ermittelt. Danach verloren die Polizisten den Sichtkontakt zum Flüchtigen.

Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurde der Mercedes kurz darauf auf der Zeithstraße in Siegburg gefunden. Am Steuer saß jedoch die Halterin des Fahrzeugs und nicht der zuvor geflüchtete junge Mann, der mutmaßlich der 22-jährige Sohn der Halterin ist. Dieser war nicht mehr im Auto. Die Frau gab an, gerade von ihrem Wohnort losgefahren zu sein. Mehr konnte sie nicht sagen.

Derzeitigen Ermittlungen zufolge besteht der Verdacht, dass es nach der Flucht zu einem Fahrerwechsel gekommen ist. Zur Klärung des Sachverhalts wurde das Handy der Halterin als Beweismittel beschlagnahmt.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 22-jährige Verdächtige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Außerdem war das Fahrzeug bereits am 10. Juli 2026 im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen. Auch damals soll der Verdächtige den Mercedes gefahren haben.

Das Auto wurde als Beweismittel beschlagnahmt.

Das Verkehrskommissariat der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Wer Informationen zur Tat oder zum Fahrer geben kann, wird gebeten, sich unter 02241 541-3121 bei der Polizei zu melden. (Re)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24