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Siegburg: Verkehrsunfall entlarvt mutmaßlichen Drogendealer

Ein Verkehrsunfall führt zur Festnahme eines 38-Jährigen, der unter Drogeneinfluss stand und Drogen sowie Waffen im Auto hatte.

Foto: Depositphotos

Siegburg (ost)

In der Nacht zum Samstag (31. Januar) informierte ein Augenzeuge die Polizei darüber, dass ein dunkler BMW auf dem Siegdamm in Siegburg gegen einen Baum gefahren war und die Insassen fliehen wollten.

Als die alarmierte Streifenwagenbesatzung am Unfallort eintraf, fanden sie drei Personen vor. Ein 38-jähriger Mann aus Hennef gab zu, der Fahrer des BMW zu sein. Ein Drogentest, der bei ihm durchgeführt wurde, war positiv, was den Verdacht erhärtete, dass er unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Bei der Durchsuchung vor der geplanten Blutentnahme fanden die Beamten ein Messer in seiner Tasche. Dies veranlasste sie, das Fahrzeug genauer zu untersuchen. Im Fußraum entdeckten sie einen Rucksack, der offensichtlich dem Hennefer gehörte. Darin befanden sich eine Axt, ein nicht zugelassener Elektroschocker, Drogen und Utensilien zum Drogenhandel.

Die Polizei nahm den 38-jährigen Mann vorläufig fest. Sie beschlagnahmte die Drogen, die Waffen und den Pkw als Beweismittel wegen des Verdachts auf Drogenhandel. Nach der Blutprobe, die den Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss bestätigen sollte, wurde der Hennefer aufgrund fehlender Haftgründe freigelassen. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.

Auch ein 37-jähriger Begleiter des Fahrers geriet ins Visier der Polizisten. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten einen Schlagstock, ein Messer und zwei Schreckschusspistolen. Da er keine Erlaubnis zum Führen von Schusswaffen hatte, wurden diese von den Beamten sichergestellt. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. (Bi)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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