Eine 66-jährige Frau wurde um fast 2.000 Euro betrogen, indem sich der Betrüger als ihr Sohn ausgab und eine fällige Rechnung vortäuschte. Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen.
Siegburg: WhatsApp-Betrug bleibt „erfolgreich“

Siegburg (ost)
Für eine lange Zeit war es ruhig um die WhatsApp-Betrugsmasche.
Letzten Donnerstag (23. April) wurde eine 66-jährige Frau aus Siegburg Opfer von Online-Betrügern. Eine Nachricht von einer unbekannten Nummer erreichte sie auf ihrem Handy. Der Absender gab vor, ihr Sohn zu sein und behauptete, sein Handy sei defekt. Er verlangte fast 2.000 Euro, um eine ausstehende Rechnung zu begleichen. In dem Glauben, ihrem Sohn zu helfen, überwies die Frau den Betrag per Sofortüberweisung. Erst als sie Freunde ihres Sohnes kontaktierte, erfuhr sie von dem Betrug. Das Geld war nicht mehr zurückholbar.
Polizeiliche Ratschläge:
Prüfen Sie einfach die unbekannte Nummer, indem Sie Ihren Angehörigen anrufen! Wenn die richtige Person antwortet, ist alles in Ordnung. Andernfalls seien Sie vorsichtig. Wenn Sie nur über Nachrichten kommunizieren können, stellen Sie persönliche Fragen. Oder kontaktieren Sie die Person über die Ihnen bekannte Nummer. Seien Sie immer skeptisch, wenn Sie über Messenger-Dienste um Geld gebeten werden! Speichern Sie unbekannte Nummern nicht ohne Überprüfung als Kontakt. (Bi)
Quelle: Presseportal








