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Siegburg: Zwei Einbruchsversuche in Parfümerien

In Siegburg wurden in einer Nacht zwei versuchte Einbrüche in Parfümerien gemeldet. Unbekannte versuchten, die Eingangstüren mit verschiedenen Gegenständen einzuschlagen, scheiterten jedoch beide Male.

Foto: Depositphotos

Siegburg (ost)

In der Nacht vom Montag (20. April) auf den Dienstag (21. April) ereigneten sich in Siegburg zwei versuchte Einbrüche in Parfümerien. Zuerst wurde die Polizei zu einem Laden in der Straße „Am Brauhof“ gerufen. Um 22:30 Uhr am Montagabend wurde hier der Einbruchsalarm ausgelöst. Vor Ort konnten die Beamten zusammen mit einer hinzueilenden Mitarbeiterin feststellen, dass Unbekannte offensichtlich versucht hatten, die Eingangstür mit einer Kanalabdeckung einzuschlagen. Die Tür wurde beschädigt, hielt jedoch dem Einbruchsversuch stand, so dass niemand in das Gebäude eindringen konnte. Später kam es am Sieburger Markt zu einer ähnlichen Tat. Hier versuchten die bisher unbekannten Verdächtigen, die Eingangstür mit einem Stein einzuschlagen, was auch hier nicht gelang. Um 04:25 Uhr entdeckten die Polizisten das Tatwerkzeug vor der beschädigten Tür. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Tätern haben, sich unter 02241 541-3121 zu melden. Am Ort „Am Brauhof“ gab es bereits am 10. April einen Polizeieinsatz. Dort wurde versucht, mit einem Gullydeckel eine Schaufensterscheibe einzuschlagen. Wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/6254147 Es handelt sich bei den angegriffenen Objekten um Filialen derselben Parfümeriekette. Daher wird im Rahmen der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen auch ein möglicher Zusammenhang aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe geprüft. (Uhl)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Zwischen 2022 und 2023 stiegen die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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