Ein 54-jähriger Mann in Siegen leistete Widerstand gegen Polizeibeamte und wurde nach einer möglichen Autofahrt unter Alkoholeinfluss entlassen.
Siegen: 54-Jähriger leistet Widerstand gegen Polizei

Siegen (ost)
Am Abend des Donnerstags (20.08.2026) widersetzte sich ein 54-Jähriger während einer Kontrolle durch Polizeibeamte aus Siegen.
Um 20:30 Uhr erhielt die Polizei in Siegen Informationen über einen offensichtlich betrunkenen Mann, der angeblich mit einem Auto unterwegs war. Als die Beamten eintrafen, befand sich der 54-Jährige in seiner Wohnung. Bei der Untersuchung ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum. Außerdem gab es Anzeichen dafür, dass der 54-Jährige sein Auto kurz vor dem Eintreffen der Beamten gefahren hatte.
Der 54-Jährige verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest, daher entschieden sich die Polizeibeamten, ihn zur Blutentnahme auf die Wache zu bringen. Bei der Durchführung der Blutentnahme leistete der Mann heftigen Widerstand und beleidigte die Beamten fortlaufend.
Der Führerschein des 54-Jährigen wurde eingezogen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen.
Die Kriminalpolizei und das zuständige Verkehrskommissariat haben die Ermittlungen aufgrund der Beleidigungen, des Widerstands und der möglichen Autofahrt unter Alkoholeinfluss übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 2023 51.099 männlich, 6.780 weiblich und 18.722 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hat Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten beliefen sich auf 11.172 und die Leichtverletzten auf 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








