Polizeibeamte des Projekts Sichere Innenstadt fangen eine Drogenverkäuferin in Siegen. Sie wird vorläufig festgenommen, nachdem Betäubungsmittel und Bargeld gefunden wurden.
Siegen: Beamte erwischen Drogenverkäuferin auf frischer Tat

Siegen (ost)
Am Donnerstag (19.02.2026) patrouillierten Polizeibeamte in der Innenstadt von Siegen im Rahmen des Projekts Sichere Innenstadt.
Um 10:45 Uhr bemerkten sie eine Frau in der Bahnhofstraße, die sich mehrmals kurz mit anderen Personen traf. Nach einem kurzen Gespräch und einer offensichtlichen Übergabe trennten sich die Wege der Beteiligten erneut.
Aus diesem Grund überprüften die Beamten zwei Männer, die zuvor Kontakt zu der Frau hatten. Bei beiden fanden die Polizisten Betäubungsmittel. Deshalb durchsuchten sie anschließend die 42-jährige Frau. Bei der Durchsuchung fand eine Beamtin ebenfalls Betäubungsmittel. Zusätzlich hatte die Frau eine große Menge Bargeld bei sich.
Daraufhin durchsuchten die Beamten ihre Wohnung. Auch dort fanden sie Betäubungsmittel und Bargeld. Die Polizisten nahmen die 42-Jährige vorläufig fest. Die Betäubungsmittel und das Bargeld wurden sichergestellt.
Die Frau wird wegen des Verdachts auf illegalen Drogenhandel angezeigt. Auch die beiden 46-jährigen und 49-jährigen Käufer, die zuvor kontrolliert wurden, erhalten eine Anzeige. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Davon konnten im Jahr 2022 63352 Fälle gelöst werden, während es im Jahr 2023 65532 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren im Jahr 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








