Ein E-Scooter-Fahrer flüchtet nach einem Unfall, wird aber schnell von der Polizei festgenommen.
Siegen: E-Scooter-Fahrer flüchtet von Unfallstelle

Siegen (ost)
Am heutigen Mittwochmorgen (22. Juli) ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Morleystraße / Berliner Straße. Ein beteiligter Fahrer eines E-Scooters floh vom Unfallort. Die nachfolgende Suche der Polizei war erfolgreich und der Mann wurde festgenommen.
Um 11:05 Uhr fuhr ein 77-jähriger KIA-Fahrer auf der Morleystraße aus Richtung Scheinerplatz kommend in Richtung Berliner Straße. An der Kreuzung wollte der ältere Herr links abbiegen. Als die Ampel für ihn grün wurde, startete er. Zur gleichen Zeit überquerte ein 38-jähriger Mann auf einem E-Scooter die Berliner Straße an der Fußgängerampel und kam dem 77-Jährigen entgegen. Nach bisherigen Informationen zeigte die Fußgängerampel Rotlicht.
Es kam dann zu einem Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem E-Scooter-Fahrer auf der Kreuzung. Der 38-Jährige stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Er nahm seinen nicht mehr fahrbereiten E-Scooter in die Hand und rannte in Richtung Kirchweg davon.
Die alarmierte Polizei fand den 38-Jährigen und sein Gefährt in der Nähe des Unfallortes. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Polizeibeamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl mit einer Freiheitsstrafe von fast drei Jahren (räuberischer Diebstahl) vorlag. Die Einsatzkräfte nahmen den 38-Jährigen fest.
Nach medizinischer Behandlung wurde er später in eine JVA gebracht. Nun erwartet den Mann ein weiteres Strafverfahren wegen Fahrerflucht nach einem Verkehrsunfall.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon entfielen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








