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Siegen-Geisweid: Rollerfahrer flüchtete vor Polizei

Polizei sucht nun gefährdete Fußgänger nach Verfolgungsjagd mit 17-Jährigem Rollerfahrer

Foto: unsplash

Siegen-Geisweid (ost)

Am Morgen des vergangenen Donnerstags (26. März) floh ein 17-jähriger Rollerfahrer vor der Polizei.

Die Polizeistreife entdeckte das Fahrzeug gegen 09:45 Uhr an der Kreuzung Geisweider Straße / Bahnstraße. Der Roller schien keine Kennzeichen zu haben. Deshalb entschieden sich die Beamten zu einer Verkehrskontrolle und gaben dem Rollerfahrer Anhaltezeichen. Anstatt anzuhalten, beschleunigte dieser das Zweirad und fuhr in Richtung Marktstraße und dann weiter in Richtung Röntgenstraße. Die Beamten folgten mit Blaulicht und Martinshorn. Die Fahrt führte über die Rijnsburger Straße, Ruhrststraße, einem Fußweg in Richtung „Im Wiesental“ und endete schließlich in der Sedanstraße.

Während der Verfolgung umkurvte der 17-Jährige mehrmals Fußgänger, die sich teilweise auch auf der Fahrbahn, auch an Zebrastreifen, befanden.

In der Sedanstraße stoppte der 17-Jährige am Fahrbahnrand. Bei der Kontrolle konnte er keine Fahrerlaubnis vorzeigen. Der Roller war nicht zugelassen und somit auch nicht versichert. Der Jugendliche konnte keinen Eigentumsnachweis erbringen. Da ein Diebstahl des motorisierten Zweirads nicht ausgeschlossen werden konnte, beschlagnahmten die Polizisten das Fahrzeug. Der junge Mann erwartet nun eine Anzeige wegen fehlender Fahrerlaubnis und fehlendem Versicherungsschutz. Außerdem ermittelt das Verkehrskommissariat wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, insbesondere betroffene Fußgänger, die durch das Verhalten des 17-Jährigen gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0271/7099-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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