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Siegen: Polizeidiensthund Freya findet Drogenverstecke

Diensthündin Freya entdeckt zwei Bunker mit Marihuana und ein verstecktes Smartphone im Rahmen eines Einsatzes in der Siegener Innenstadt. Personenkontrollen verliefen ohne Beanstandungen.

Ein weiteres Versteck "erschnüffelt".
Foto: Presseportal.de

Siegen (ost)

Die Polizei hat schon immer ein Auge auf die Innenstadt von Siegen geworfen. Im Zuge des Projekts „Sichere Innenstadt“ gibt es neben den regelmäßigen Präsenzstreifen auch immer wieder Sonderaktionen mit den gemeinsamen Kooperationspartnern der Stadt Siegen und der Bundespolizei sowie Einsätze mit Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei.

Am gestrigen Montagnachmittag (10. August) war unter anderem Diensthund Freya im Einsatz. Der Diensthund ist nicht nur für den Schutz ausgebildet, sondern auch als Rauschgiftspürhund.

Freya’s Aufgabe: Drogenverstecke in der Innenstadt finden.

Und so begaben sich die Diensthündin und ihr Diensthundführer auf die Suche. Insgesamt konnte die feine Nase zwei sogenannte Bunker erschnüffeln. Die Tatsache, dass es sich bei dem Fund jeweils nur um ein Cliptütchen mit Marihuana handelte, zeigt, wie gut der Geruchssinn von Freya ist. Zusätzlich entdeckte die Diensthündin ein Smartphone, das in einer Hülle versteckt im Seitenbereich des Scheinerplatzes lag. Der Grund, warum Freya bei dem Handy angeschlagen hat, wurde klar, als Rauschgiftanhaftungen an der Hülle festgestellt wurden.

Während des Einsatzes fanden auch Personenkontrollen statt. Diese verliefen jedoch ohne Beanstandungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurde die höchste Anzahl von Drogenfällen im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen verzeichnet, mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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