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Siegen: Polizeieinsatz endet mit Pfefferspray-Attacke

Vier Polizeibeamte verletzt, Verdacht auf Körperverletzung und Bedrohung durch 38-Jährigen.

Foto: unsplash

Siegen (ost)

Am Abend des gestrigen Donnerstags (18. Juni) wurden vier Polizeibeamte bei einem Einsatz wegen „Verdacht der Körperverletzung“ selbst verletzt. Ein 38-jähriger Mann war mit den Maßnahmen der Polizei nicht einverstanden und setzte Pfefferspray gegen die Beamten ein.

Die Polizei wurde kurz nach 20:30 Uhr aufgrund von lauten Streitigkeiten aus der Wohnung des 38-Jährigen und seiner Familie in der Badstraße gerufen. Vor Ort deuteten erste Hinweise darauf hin, dass es in der Wohnung zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen war und Kinder möglicherweise betroffen waren.

Als die Streifenwagenbesatzung dem Verdacht nachgehen wollte und an der Wohnungstür des 38-Jährigen klingelte, reagierte er äußerst unkooperativ und aggressiv. Schließlich griff er die Einsatzkräfte, die zwischenzeitlich Verstärkung gerufen hatten, mit Pfefferspray an. Dabei wurden drei Beamte und eine Beamtin leicht verletzt.

Schließlich gelang es einem Verwandten, den 38-Jährigen zu beruhigen, sodass die Überprüfung durchgeführt werden konnte.

Bei der Untersuchung wurden keine offensichtlichen Anzeichen von vorheriger Gewalttätigkeit festgestellt. Die Polizei ermittelt jedoch nun wegen tätlichen Angriffs und gefährlicher Körperverletzung. Zusätzlich äußerte der 38-Jährige eine Bedrohung gegenüber seinen Nachbarn.

Die betroffenen Einsatzkräfte mussten im Krankenhaus ambulant behandelt werden, konnten jedoch danach wieder ihren Dienst antreten.

Quelle: Presseportal

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