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Simmerath: Polizei Aachen kontrolliert „Carfriday“ und Osterwochenende 2026

Die Polizei Aachen war am Karfreitag landesweit im Einsatz, um illegale Tuningtreffen und Verkehrsverstöße zu unterbinden. Auch über das Osterwochenende wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, darunter Geschwindigkeitskontrollen und Streckenverbote für Motorradfahrer.

Foto: unsplash

StädteRegion Aachen (ost)

Am Karfreitag (03. April 2026) beteiligte sich die Polizei Aachen an den landesweiten Kontrollmaßnahmen rund um den sogenannten „Carfriday“ und war im gesamten Gebiet der StädteRegion Aachen im Einsatz. Das Ziel war es, illegale Tuningtreffen und Verkehrsverstöße frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

Es gab keine größeren Treffen, der Tag verlief insgesamt ruhig. Einige Fahrzeuge fielen den Einsatzkräften aufgrund von technischen Veränderungen oder Fahrverhalten auf. Am Blausteinsee in Eschweiler trafen die Beamten etwa 30 Personen mit Fahrzeugen an. Die kontrollierten Personen verhielten sich kooperativ und unauffällig.

Während der Kontrollen am Karfreitag wurden insgesamt folgende Maßnahmen ergriffen:

77 Verwarnungen ausgesprochen, 9 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt, 11 Strafanzeigen wegen Verkehrsvergehen geschrieben, 2 Fahrzeuge sichergestellt und 6 Kontrollberichte erstellt.

Zusätzlich kam es zu einer Verfolgungsfahrt in der Schenkendorfstraße im Stadtgebiet Aachen. Ein Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen sollte kontrolliert werden. Der Fahrer und die Beifahrerin wurden kurz darauf im Bereich Grüntal gestellt. In Alsdorf wurde zudem ein Mann erwischt, der ohne Fahrerlaubnis ein Auto fuhr.

Auch über das gesamte Osterwochenende war die Polizei Aachen im Einsatz, insbesondere zur Überwachung des Verkehrs in der Eifelregion:

Samstag, 04. April 2026

In Simmerath überwachten die Einsatzkräfte das Streckenverbot für Motorradfahrer auf der L128. Dabei wurden fünf Verwarnungen wegen Missachtung des Verbots ausgestellt. Außerdem wurden sieben Verwarnungen und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Autofahrer verhängt.

Ostersonntag, 05. April 2026

Weitere Kontrollen in der Eifel führten zu 16 Verwarnungen, vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Auf der Jägerhausstraße in Lammersdorf wurden zudem vier Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt (zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 km/h).

Ostermontag, 06. April 2026

Der Fokus lag erneut auf der Überwachung des Streckenverbots für Motorradfahrer auf der L128 in Simmerath-Steckenborn. 55 Fahrer verstießen gegen das Verbot – entsprechende Verwarnungen wurden ausgesprochen. Gleichzeitig fanden Geschwindigkeitskontrollen statt. Auf der L128 wurden 487 Fahrzeuge bei erlaubten 70 km/h gemessen. Es wurden 6 Verstöße festgestellt, die mit fünf Verwarnungen und einer Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet wurden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 90 km/h. Auch die Hahner Straße war ein Schwerpunkt für Geschwindigkeitsverstöße. Es wurden 428 Fahrzeuge bei erlaubten 70 km/h gemessen. Es wurden 35 Verstöße festgestellt, wobei 28 Verwarnungen ausgesprochen und sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt wurden. Ein Autofahrer wurde mit 143 km/h gemessen.

Die Polizei Aachen wird auch in Zukunft an Feiertagen und zu Beginn der Saison verstärkt präsent sein, um die Sicherheit auf den Straßen der StädteRegion zu gewährleisten. (gw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle, was 8,68% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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