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Smishing-Betrug: Fünfstelliger Geldbetrag erbeutet

Am Freitag, 22. Mai, fiel einer 66-jährigen Hammerin ein mittlerer fünfstelliger Betrag durch Smishing-Betrug zum Opfer. Die Kriminellen nutzten einen verifizierten SMS-Chatverlauf, um persönliche Daten zu stehlen und Geld zu erpressen.

Foto: Depositphotos

Hamm-Bockum-Hövel (ost)

Am Freitag, den 22. Mai, wurde einer 66-jährigen Frau aus Hamm ein beträchtlicher Geldbetrag von einem Betrüger gestohlen.

Die Frau erhielt nachts eine Nachricht von ihrem Kreditkartenanbieter über einen versuchten Abbuchungsbetrag im vierstelligen Bereich über einen verifizierten SMS-Chat. Sie wurde aufgefordert, bei Unstimmigkeiten eine angegebene Telefonnummer anzurufen.

Zuerst versuchte die ältere Dame, die offizielle Sperrhotline ihrer Kreditkarte anzurufen. Da niemand antwortete, wählte sie schließlich die Nummer aus der SMS. Im Gespräch fragte sie, ob auch ihre anderen Konten betroffen seien. Auf Anweisung des vermeintlichen Mitarbeiters gab die 66-Jährige über die photoTAN-App verschiedene Codes ein, um die angeblichen Abbuchungen zu stoppen.

Als sie am nächsten Tag bei ihrer Bank anrief, stellte sie fest, dass ein beträchtlicher Geldbetrag von ihren Konten fehlte.

Bei diesem Vorfall handelt es sich um Smishing (eine Kombination aus SMS und Phishing), bei dem betrügerische Textnachrichten verwendet werden, um persönliche Daten zu stehlen, Geld zu erpressen oder Schadsoftware auf Smartphones zu installieren. Die Täter geben sich oft als vertrauenswürdige Identitäten wie Banken, Paketdienste oder sogar Familienmitglieder aus.

Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Präventionshinweise:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, wovon 7667 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6623, wobei 4478 männliche und 2145 weibliche Verdächtige waren. 2072 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 21181, wobei 8126 Fälle gelöst wurden. Es gab 7062 Verdächtige, darunter 4726 Männer, 2336 Frauen und 2159 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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