Unbekannte Täter drangen in die Astrid-Lindgren-Grundschule ein. Polizei ermittelt, nichts gestohlen, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Soest: Einbruch in Schulgebäude

Soest (ost)
Unbekannte Kriminelle drangen gewaltsam in den Kellerbereich der Astrid-Lindgren-Grundschule am Kaiser-Otto-Weg ein, am vergangenen Wochenende.
Am Montagmorgen, dem 11. Mai 2026, wurde die Polizei über einen möglichen Einbruch informiert. Bei der Ankunft stellte die Streifenwagenbesatzung fest, dass das Schloss an der Kellertür beschädigt war. Der Hausmeister entdeckte die offene Tür und alarmierte die Polizei.
Nach bisherigen Informationen gelang es den unbekannten Tätern zwischen Freitag, dem 8. Mai 2026, um 16 Uhr, und Montagmorgen, in den Kellerbereich der Schule einzudringen. Im Inneren wurden mehrere Schränke und eine Schublade geöffnet und durchsucht. Es wurde jedoch nichts gestohlen, wie erste Untersuchungen ergaben.
Die Polizei hat eine Strafanzeige erstattet und die Ermittlungen aufgenommen.
Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Astrid-Lindgren-Grundschule gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02921/91000 oder auf der nächsten Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 Verdächtige männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








